Vom Ausstellungsweg zum Rohbauzustand
Nach der vollständigen Räumung der Ausstellungsflächen werden die ehemaligen Museumsbereiche Schritt für Schritt in den Rohbauzustand zurückgeführt. Damit öffnen sich Einblicke, die jahrzehntelang durch Einbauten, Podeste oder Wandsysteme verborgen waren. Bereits im Juli 2024 war der Abbruchprozess weit fortgeschritten. Anschließend folgt die vollumfängliche Sanierung aller Räume, bevor in den kommenden Jahren neue und modernisierte Ausstellungen einziehen können.
Die Arbeiten erfordern höchste Präzision: Die über 100 Jahre alte Bausubstanz muss an zahlreichen Stellen statisch ertüchtigt und vor Erschütterungen geschützt werden. Ein besonders sensibles Szenario, denn das Gebäude ruht auf insgesamt rund 1.500 Holzpfählen aus dem Gründungsjahr 1903.
Herausforderungen im denkmalgeschützten
Bestand Für die IB Abbruch GmbH sind die beengten Platzverhältnisse, der Denkmalschutz sowie die statischen Anforderungen eine besondere Herausforderung. „Auf dieser Baustelle müssen wir nicht nur vollelektrisch und damit emissionsfrei arbeiten, sondern auch Vibrationen strikt minimieren. Die Qualität der Ausführung und der Gesundheitsschutz unserer Mitarbeiter stehen absolut im Vordergrund“, betont Geschäftsführer Ilir Bujupi.
Unterstützung erhält das Team durch moderne Abbruchtechnik von Husqvarna Construction. Besonders bewährt hat sich der
Präzisionssägearbeiten für den sensiblen
Museumsbau Neben dem DXR 305 setzt die IB Abbruch GmbH häufig die Husqvarna Wandsäge WS 482 ein. Sie ist ideal für Situationen, in denen massive Wand- und Betonbauteile präzise und tief durchtrennt werden müssen – etwa für neue Durchbrüche, Fluchtwege oder Erschließungsöffnungen.
Für besonders bündige Schnitte an Wänden, Decken oder Böden kommt zudem der WSC 40 – ein kompakter Kettenaufsatz – zum Einsatz. Er ermöglicht das Schneiden direkt entlang angrenzender Bauteile, was in engen, sensiblen Innenräumen ein großer Vorteil ist. „Gerade bei Sanierungsarbeiten im Bestand sparen wir mit dem WSC 40 Zeit, weil wir keinen Gerätewechsel zu handgeführten Maschinen durchführen müssen“, erklärt Ilir Bujupi.
Ein Team mit Erfahrung und Verantwortung
Die IB Abbruch GmbH beschäftigt heute ein 51-köpfiges Team. Seit der Firmengründung im Jahr 2010 hat Geschäftsführer Ilir Bujupi das Unternehmen kontinuierlich ausgebaut. Trotz des branchenweiten Fachkräftemangels verfügt er über viele langjährige Mitarbeiter – manche davon bereits seit fast zehn Jahren.
Der Schlüssel zu dieser Stabilität liegt für Bujupi in zwei zentralen Unternehmenswerten: faire Bezahlung und konsequente Priorisierung von Gesundheit und Wohlbefinden. Elektrisches Arbeiten in geschlossenen Räumen, ergonomische Maschinen mit geringem Gewicht sowie reduzierter Vibrations- und Staubeinfluss sind für ihn unverzichtbare Standards.
Durch die Kombination aus Erfahrung, Präzision und moderner Technik ist die IB Abbruch GmbH in der Baubranche insbesondere für ihren schonenden und kontrollierten Abbruch in denkmalgeschützten Bereichen bekannt – rund 80 Prozent der Projekte des Unternehmens liegen heute im Denkmalschutz. Typische Leistungen umfassen Betonbohr- und -sägearbeiten, Entkernungen im Industrie- oder Kulturobjektbereich sowie Schadstoffsanierungen nach TRGS-Richtlinien.
Blick in die Zukunft – nachhaltiger Fortschritt in München
Im Rahmen der umfangreichen Modernisierung des Deutschen Museums werden auch Brandschutz, technische Gebäudeausrüstung und Infrastruktur grundlegend erneuert. Bis zum Jahr 2028 – dem 125-jährigen Gründungsjubiläum – soll das Museum in neuem Glanz erstrahlen.
Für die IB Abbruch GmbH und ihren Geschäftsführer Ilir Bujupi steht fest: Auch künftig wird der DXR-Abbruchroboter bei zahlreichen Münchner Projekten wie etwa im Augustiner Bräu zum Einsatz kommen. Die Vielseitigkeit des DXR 305, seine kompakte Bauweise und der schnelle Werkzeugwechsel ermöglichen Arbeiten in engen Bestandsräumen – ein entscheidender Vorteil bei modernen Sanierungs- und Denkmalschutzprojekten.















